Dienstag, 26. März 2013

Spring Break

Hi liebe Familie und Freunde,


vergangene Woche war Spring break und wie geplant, flog ich mit meiner Gastschwester Vicky nach Boston, um Freunde zu besuchen.
Es fühlte sich so gut an wieder in einer grossen Stadt mit vielen Menschen zu sein. Es war ein gutes Gefühl sich wieder durch die Straßen zwängen zu müssen und den Duft von Autoabgasen zu atmen, oder das ständige Hupen zuhören. Das geschäftige Treiben zu beobachten oder einfach nur die Leute zu betrachten, die sich mit einem durch die Läden zwangen. Sich an Schaufenster vorbei zu schleichen und über rote Ampeln rennen. Tausend Kleidungsstücke anzuprobieren und dann doch nicht zu kaufen. Wunderhübsch anzuziehen und nachher völlig zerzaust nachhause kommen.

All das, hatte ich so vermisst! Um so mehr genossen wir das Stadtleben in dieser Woche. Wir besuchten jede Sightseeing Attraktion die Boston zu bieten hatte und gingen in all die Bar's und Restaurants in denen man gespeist haben musste um zu wissen was Boston ausmachte.



Teil unseres Ausfluges war unter anderem auch 2 Tage New York.
Ich werde mal das unmögliche versuchen und beschreiben wie und was "The Big Apple" ist!
Die Stadt ist einfach nur WOW... es sind meist zu viele Eindrücke auf einmal und man kann gar nicht so viel Wahrnehmen wie man eigentlich müsste. Überall ist Bewegung, nichts steht still, denn dafür ist keine Zeit, denn Zeit ist Geld. Alles ist voll mit Lichter, selbst wenn die riesigen
Werbewände dir nicht sagen was du kaufen musst, sind da immer noch die Millionen von Autos, die an dir vorbei rasen und deine Augen blenden. Es gibt aber zwar so viele Menschen in dieser Stadt, aber keiner scheint an dem Leben eines anderen interessiert zu sein. Sie laufen blind mit dem Strom durch die Straßen New York's, geleitet von  ihrem Eigensinn. Manche scheinen aufgezogen wie Marionetten von einem Tag in den nächsten zu leben, ohne Rast und ohne Ziel. Wiederum andere stechen heraus, zeigen Lebensdurst und erfinden sich jeden Tag neu. Man ist nie allein und doch so einsam in dieser Stadt!

Auf unserer reise zurück nach Quesnel machten wir einen Ein-Tages-Stopp in Seattle, wo uns der Frühling überraschte und die Sonne uns auftaute nach den eisigen Temperaturen in Boston und New York.



Eure Pauline :)


Dienstag, 26. Februar 2013

Jumps

     Hier sind ein paar Bilder von unserem "Train-park" im Troll Ski Resort! :)



                 








Dienstag, 19. Februar 2013

Ski Racing

Hi :)
Letzte Woche, fuhr ich mit meinem Skiteam nach St. James zu einem Slalom Ski-rennen. Von Quesnel nach St. James fährt man 4 Stunden, die wir aber grösstenteils verschlafen haben. Um 6 Uhr morgens ging es los, um 12 Uhr standen wir dann in St. James auf der Piste. Wir machten unsere ersten Vordurchläufe, die ziemlich gut waren. Danach liessen wir es etwas ruhiger angehen und kundschafteten das neue Skigebiet aus, bis die Lifte schlossen.
Daraufhin fuhren wir zu unserem Motel, duschten schnell und machten uns fertig für eine "Dance&Dinner" mit den anderen Skiteams. Wir
hatten uns in Quesnel schon überlegt vollkommen overdressed bei diesem Dinner zu erscheinen. Und dies taten wir auch, die Jungs trugen Anzüge und die Mädchen Highheels, Blusen oder Kleider. Nachdem wir dann auch noch eine Stunde zu spät ankamen, schaute uns alle schief an und empfanden es eher als arrogant und übertrieben, als witzig!
Wir jedoch hatten unseren Spass und tanzten als einziges Team am Abend. Als dann einem der Jungs der Anzug am Rücken aufriss, begannen auch die anderen Jungs, ihre Hemden und Anzüge zu zerreissen. Am Ende tanzten alle nur noch in halben Anziehsachen.

Als wir dann Abends am Motel wieder ankamen, war es schon spät! Doch, trafen wir uns noch in einem der Zimmer von den Jungs bevor wir dann viel, viiiiieeel, viiiiiiiiiiiiieeeeel zu spät ins Bett gingen.
Morgens mussten wir dann wieder um 6 Uhr raus. Das Rennen startete um 11 Uhr, also hatten wir noch genügend Zeit uns einzufahren und warm zulaufen. Die Weiblichen Teams hatten ihr Rennen vor den Jungs. Mit der Nummer 18 war ich also einer der ersten die Starteten. Ich war froh, einer der ersten zusein, das bedeutete einer frische Piste. Jedoch war das Glück nicht auf meiner Seite. Gleich beim ersten Durchlauf fuhr ich gegen eines der Gates mit dem linken Knie. Eigentlich sollte dies kein Problem sein, da die Gates normalerweise zurück schwingen, aber durch die schlechten Bedingungen hatten sie diese zu tief in die Erden geschraubt, so das sie nicht zurück schwangen und ich in voller Geschwindigkeit aufschlug. Dies riss mir natürlich das linke Knie weg und ich stürzte. Dabei kam ich äußerst doof auf und tat mir unglaublich schmerzhaft am rechten Knie weh. Ich wurde von der "Ski-Patrol" mit einer Trage runtergefahren und anschliessend von einem Sanitäter untersucht.
Dieser verband mir das Bein und verschrieb mir Gehhilfen für den Rest der Woche.
Das war es dann also für mich! Durch den Sturz konnte ich mich auch leider nicht mehr für das nächste Rennen qualifizieren, was mich

unglaublich ärgerte, da ich wirklich gute Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen hatte.
Dafür jedoch gewannen die Jungs den ersten Platz und qualifizierten sich für die Provincials. Und Chris wurde zusätzlich noch dritter im Einzelrennen! Ausserdem qualifizierte sich noch Haylie, eines der Mädchen aus meinem Team, was mein Versagen etwas minderte. Nach der Medaillen- Verleihung fuhren wir dann nachhause, auch diese Fahrt verschliefen wir grösstenteils!


Doch trotz meines Sturzes war es wirklich ein tolles Wochenende, mit coolen Leuten. Wir hatten so unglaublich viel Spass und haben total viel gelacht! Es war ein Erlebnis, welches ich nicht so schnell vergessen werde!


Eure Pauline :*